Rovania

Rovania und Umgebung

Am Abend wollten die Abenteurer noch etwas in der Stadt erleben und erkundigte sich nach verschiedenen Tavernen. Die wohl bekannteste Taverne in der Stadt Zum Halben Mond war jedoch total überfüllt. So entschied man sich für zwei verschiedene Tavernen, Ofram, Torga und Bösbart zog es in den „Reisenden“ wo man gutes Zwergenbier genießen kann. Der Abend verlief für die drei durchaus erfolgreich, denn nach ein paar Stunden und unzähligen Bieren begann Ofram sich als Tänzer zu behaupten und sorgte für gute Stimmung in der Taverne. Torgar sorgte mit seinem Instrument für die musikalische Begleitung der Tischtänze Oframs. Die beiden weiblichen Geselllen, Kendra und Lea zog es in den „Goldenen Krug“ eine etwas teurere Taverne für die gehobene Klasse. Dafür begaben sich beide nocheinmal zurück zu Musashis Haus um sich Stilgemäß zu Kleiden. Dort angekommen bemerkte man schon auf den ersten Blick, dass dies ein sehr nobles Etablissement sein musste. Es gab eine kleine Tanzfläche und die Kellner waren höflich und zuvorkommend. Das Essen und der Wein war zwar sehr teuer aber auch jede Goldmünze wert. Im Laufe des Abends versuchten sich die Beiden im Tanzen. Leas anfängliche Ungeschicktheit verklang nach ein paar Anläufen der Probe. Die beiden Damen bemerkten zudem ein sehr junges Paar, dass bei weitem nicht zu den übrigen Gästen dieses Hauses passte. Daraufhin suchte man das Gespräch mit dem jungen Paar und erführ, dass der junge Mann Alaaon hieß und Händler ist. Durch die Unruhen im Norden sicherte er sich ein bisschen Land und konnte lukrative Geschäfte abwickeln, so dass sein Umsatz stieg. Er empfahl den Damen im verlaufe des Gesprächs eine kleinere Handelsstadt, wo man ohne warte Zeiten magische Waffen erwerben kann. Mit den Informationen bepackt und dem Wein im Kopf begaben sich die Damen zurück zum Haus und bemerkten in dieser wunderschönen Sommernacht das mit Wasser befüllte und blau leuchtende Becken in Musashis Eingangsbereich. Sogleich entschlossen sie sich den Abend im Wasser ausklingen zu lassen. Am nächsten morgen begaben sich die Abenteurer auf um Darlond zu sprechen bezüglich des neuen Auftrages. Dort erfuhren sie ein Teil einer Geschichte über das Kind des Königs worüber aber ein tiefes Schweigen hängt.

Am darauffolgenden Tag erklärte die Gruppe Musashi, dass sie sich in Richtung Westen zu dem besagten Ort, dem Handelsposten in Leerdaran aufmachen wolle. So brach die Gruppe auf und folgte der großen Straße, die gut gepflastert war und zwei Wagen platz bot auf in Richtung Westen. Die Landschaft war meist eben und gut überschaubar. Am Wegesrand bemerkte die Gruppe eine große Anzahl verlassener Hütten und eine ebenso große Anzahl bewohnter Hütten. Als es Dämmerte entschloss man sich eine dieser verlassenen Hütten als Übernachtungsmöglichkeit zu nutzen. Die Hütte war recht klein, sowohl die Fenster waren vernagelt als auch die Tür. Bösbart entschloss sich kurzerhand die Tür aufzubrechen. Nachdem dies geschehen war, kam der Gruppe ein modriger Geruch entgegen und es bot sich ein dem Verfall preisgegebenes Innenleben dar. Scheinbar war das Dach undicht und Feuchtigkeit drang durch so dass das Holz anfing zu verfaulen. An einigen Stellen begannen schon Moose zu wachsen. Aufgrund dieses Anblickes und der Tatsache, das Torgar beim betreten des Hauses fasst durch den Boden gebrochen war entschied man sich doch lieber dafür, vor dem Hause zu nächtigen.

  • Während dieser Zeit hielt aufeinmal Bösbart seine Nase in den Wind und stellte fest: „ Hier, ganz in der nähe muss Wasser sein!“ * Ofram versuchte die Gruppe zu überreden in seinem magischen Haus zu nächtigen. Einzig und allein schlief dort Bösbart tief und fest. Da die anderen erkannten, dass dieses Haus wohl nicht real sein könne.

Zum erstaunen der Gruppe meldete sich Ofram für eine Wache, oder wurde dieser einfach zugeteilt. Während der Wache Oframs erspähte er in einiger Entfernung 2 Lichter. Nachdem er sich magisch schützte ging er auf diese drauf zu. Schließlich erkannte er einen Waagen auf dem 2 Männer saßen. Ofram sprach sie an und behauptete er sei ein Geist der stets verneint und wolle wissen wer sie sind und was sie tun. Im Augenwinkel bemerkte Ofram wie der eine nach hintn griff und ein blau leuchtenden Gegenstand hervorzog, womöglich ein Schwert. Ofram entschied, dass von diesen beiden wohl keine Gefahr ausgehen würde und ließ sie passieren. Während der Wagen seinen Weg fortsetzte, entdeckte Ofram wie sich eine der beiden Personen im Schutze der Nacht vom Wagen Sprang und sich in südliche Richtung begab. Scheinbar alles in Ordnung dachte sich Ofram und kehrte zum Lagerplatz zurück. Dort angekommen erspähte er in südlicher Richtung ein Leuchten, dass dem der tänzelnden Lichter glich und erwiderte das Leuchten ebenfalls durch tänzelnde Lichter. Ansonsten war die Nacht eher ruhig. Am nächsten morgen erzählte Ofram seinen Freunden, was während seiner Nacht passierte und Torgar ermahnte ihn: „Dieser Wagen, der könnte doch ein Händler gewesen sein. Mit magischen Waffen, die wir kaufen wollen. Jetzt kommt uns eine Kutsche entgegen, die womöglich so etwas zum Verkauf anbietet und du fragst nicht mal nach? Jetzt müssen wir doch mehrere Tagen reisen.“ (zitiert nach Gedächtnisprotokoll (smile) ) Während dieser Unterredung stellten Torgar und Kendra fest, dass sich auf Oframs Rücken ein ölig, schmieriger, zäher schleimartiger Fleck befand. Darufhin zog Ofram seine Kleider aus und musste feststellen, dass ein bisschen der Substanz bis auf seine Haut vorgedrungen war. Da Bösbarts Nase Wasser gerochen hatte begab sich Ofram, mit Schutz durch Rame, zu dem verheißungsvollen Wasser. Nach etwa 20 min erreichte das Duo einen kleinen See der einen Zu- und Abfluss besaß. Dort versuchte Ofram seine Kleidung zu Reinigen und stellte fest, dass das Wasser total aufschäumte auch wurde sein kleiner Fleck nach Berührung mit dem Wasser etwas größer. Dieser Fleck nahm nun die Gestalt einer Flechte oder eines Hautpilzes an, kleiner Hautpartikel lösten sich und die Haut wirkte bräunlich-rot. Zurück zur Gruppe zeigte Ofram seinen Rücken Torga und dieser Versuchte es mit Heilung. Jedoch wurde der Fleck dadurch noch größer und ekliger. Torgar empfahl Ofram lieber neue Kleider anzuziehen, jedoch besaß dieser keine Wechselkleider. Bösbart gab ihm großmütig ein Hemd und die Reise ging weiter.

Gegen Mittag erreichte die Gruppe ein Wäldchen, was willkommenen Schatten in der glühenden Mittagshitze bot. Nach einer Weile entdeckte man ein Gehöft, wo einige Gespanne davorstanden. Womöglich ein Ort wo Händler ihre Pferde tauschten und etwas Essen konnten. Es war jedoch kein Schild oder ähnliches zu erkennen, was diese Vermutung bestätigen könnte. Also trat man ein und bestellte und erschrak über die horrenden Preise dieser Lokalität. Bösbart, ohne bösen Willen, fragte gleich nachdem Essen den Wirt ob er schonmal etwas vergleichbares von Oframs Hautausschlag gehört hätte. Daraufhin wurde der Wirt zornig beschimpfte die Gruppe: was sie für Krankheiten in seine Stube brächten. Fluchtartig entschloss sich die Gruppe lieber dieses Haus zu verlassen um sich möglichen Ärger zu ersparen. Torgar wies Bösbart daraufhin, diese Geschichte nicht in aller Öffentlichkeit zu besprechen und vor allem nicht in Tavernen! Man setzte also die Reise fort.

Nach einigen hundert Metern kam der Gruppe ein ziemlich gut bewachter Track, bestehnd aus 3 Kutschen entgegen.Vor der ersten Kutsche Ritten 2 Wachleute in der Mitte 2 und am Ende 2. Die erste Kutsche war aus edlem braunen Holz mit Tür und Fenster an der Rückseite mit viel Gepäck beladen wie auch die anderen, die zweite Kutsche war aus schwarzem Holz mit Tür aber ohne Fenster und die dritte glich der ersten. Torgar versuchte Auffälligkeiten an den Kutschen zu erkennen, sah jedoch nichts außer einer wunderschön aussehenden jungen Frau in der ersten Kutsche. Diese bemerkte wohl Torgas suchende Augen und erwiederte seinen Blick und lächelte ihm bezaubernd zu. Woraufhin sich Torgar verneigte. Bösbart, von der Situation angetan, versuchte ebnfalls sein Glück an der zweiten Kutsche. Er musste jedoch feststellen, wie sehr er sich auch anstrengte, durch Holz kann er nicht blicken. Kendra musterte die Kutschen mit aufmerksamen Blick und stellte fest, dass sich im Ornament der Kutsche wohl ein Wappen befindet. Dieses ist viergeteilt, links Oben zeigt es einen Baum in voller Blüte, rechts unten einen verdorrten Baum und rechtsoben einen Apfel, links unten einen Apfel um dem sich eine Schlange schlängelt. Gegen Abend wurde der Wald auch lichter und so entschloss man sich am Ende des Waldes zu campieren. Während der Nachtwache vernahm Lea und Bösbart ein kettenrasseln und weckte die Gruppe. Jedoch konnte man nichts ausfindig machen. Da der Morgen bereits anbrach entschloss man sich auch gleich weiter zu reisen und man entdeckte nach ein paar Stunden eine Ansiedlung. Diese wurde durch Erdwälle und hölzerne Palisaden gesichert.

Dort angekommen stellte die Gruppe fest, dass dies Ausschließich hölzerne Lagerhäuser waren. Jedoch stach ein Bau im Zentrum dieser Ansiedlung ins Auge, denn dieser war aus Stein und am Eingansbereich erkannte Kendra das Wappen wieder, welches sie zuvor an dem Wagen ausmachen konnte. Die Gruppe erkundigte sich nach diesem Haus und erfuhr, dass dies das Wappen vom Baron Welcan von Goldfuß sei. Diesem gehören einige weitere Städte oder Siedlungen. Er befindet sich jedoch zur Zeit auf reisen, da er kürzlich geheiratet hat und nun seiner Frau das Land zeigen möchte. Außerdem erfuhr die Gruppe, dass sie die gewünschten Waffen im südlich gelegenem Ort Leerdaran erwerben könnten.

Sogleich brach man gen Süden auf und erreichte am Abend das kleine Städtchen Leerdaran. Jedoch waren die Tore verschlossen und die Wachen stellten sich Stur die Abenteurer herein zu lassen. Denn die Wachen wollten einen Pfand, dafür, dass die Gruppe auch die Wahrheit sagt und nicht die Stadt plündert, denn es sei ja beriets Abend und man lasse da keine gewöhnlichen Leute mehr in die Stadt. Der Pfand wäre die magische Waffe Bösbarts gewesen. Doch man konnte sich nicht einigen. So entschloss man das magische Schiff, direkt vor den Toren, zu beschwören um dort zu übernächtigen. Torgar hatte noch eine Idee wie er Ofram von seinem Leiden erlösen könnte und rieb in unter Deck mit Schnaps ein. Ofram schrie unter den Schmerzen und Torgar musste fesstellen, dass dies zwar half aber dafür Oframs kompletter Rücken nun keine Haut mehr besaß. Dieses Problemchen konnte jedoch mit kleinen Wunden heilen behoben werden, so dass Ofram wieder Haut auf dem Rücken besaß, sich jedoch dort wieder gleich dieses Gewüchs ausbreitete. Am nächsten morgen, mit Bösbarts Weckruf, „Setzt die Segel!“ kehrte das Leben im Schiff wieder ein und man konnte nun endlich die Stadt betreten ohne einen Pfand zu hinterlassen. Die Häuser in Leerdaran waren allesamt aus gräulichem Granit, jedoch konnte Bösbart die Gesteinsform nicht zuordnen. Im Zentrum dieser Stadt befand sich ein größerer Marktplatz in dessen Mite ein großer Brunnen Stand. Diesen zierte eine vergoldete männliche Figur die in der einen Hand ein Schwert und in der anderen Hand eine Axt hielt. Sogleich erkundigte sich die Gruppe nach einer Taverne und erhielt die Information, das Klacks sei eine gute Anlaufstelle. Also auf zum Klacks, dies war eine geräumige Taverne, bewirtet von einem Halbling Namens Klacks, der immer eine kleine Leiter hinter sich herzog um die Gäste bewirten zu können. Auch hier waren die Preise unverschämt teuer. Bei Klacks erkundigte sich die Gruppe nach Klerikern, Schmieden und Magiern. Schnell stellte sich heraus, dass die Kleriker welche Fharlaghn anbeteten wohl keine Hilfe für Ofram darstellen würden. Die einzige Hoffnung lag in der Magierin Midra. So begab man sich dorthin und schilderte die Problematik. Midra beäugte Ofram genau und schnitt eine Hautprobe aus Ofram heraus. Sie sagte aber gleich, dass sie Zeit benötige um diese „Flechte“ zu analysieren. So begab sich die Gruppe wieder ins Zentrum und stellte fest, dass sich der Markt langsam stetig füllte und ein durchkommen sich als Schwierig erwies. Die Gruppe kaufte ein magischen Rapier und ein magisches Schild. Nachdem einige Zeit verstrichen war und man nun zum dritten mal bei Midra aufschlug, war diese mit ihren Nachforschungen fast am Ende. Die Gruppe erfuhr, dass dies das Werk eines nekromantischen Zaubers sei, der dazu diene geeignete Kandidaten zu markieren die für bestimmte Rituale dieser düsteren Zauberkunst von Nöten sind. Sie stellte außerdem fest, dass dies womöglich eine neue Form dieses Zaubers sei, da sämtliche Werke die sie besaß nicht genau auf dieses Phänomen zutreffen würden. Sie empfahl der Gruppe Ofram magisch zu verhüllen, dies würde das ausfindigmachen erschwären. Toragar versuchte noch Fluch brechen, jedoch wurde dadurch die Hautveränderung nur noch größer. Einzig Kälte ließ diesen Pilz zurück gehen, dies stellte Kendra fest als sie Ofram mit Eis zaubern beschoss.

Um wenigstens ein Teil der Kosten wieder zu bekommen versuchte sich die Gruppe als Begleitschutz für die Händler. Sie mussten jedoch erfahren, dass man dafür ein gewisses Zeugnis benötigt, welches nur von Goldfuß oder seinem Adjutanten ausgestellt wird. So konnte die Gruppe keinen Auftrag an Land ziehen, bis auf ein Händler, der aber nicht soviel zahlen wollte wie die Gruppe verlangte und sich auch nicht mehr bei ihnen meldete. So brach die Gruppe wieder auf zum Handelsposten im Norden, wo sich der Herrschaftssitz von Goldfuß befand. Dort angekommen musste die Gruppe penible Details aus ihrem Leben schildern und sollte dann für die Prüfung der Information pro Kopf 5 GM zahlen.

EPS: Lea: 250

Kendra: 550

Bösbart: 550

Torgar: 450 falls Lvl. 10 ansonsten wie Kendra und BB

Ofram: 650 son Pilz is schon ne fiese Angelegenheit

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Coppy

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