Rovania

Die Gegenoffensive

Nachdem die Orks, Trolle und Oger zurückgeworfen wurden und man das Schlachtfeld nun mit genauerem Auge betrachten konnte wurde das Ausmaß der Schlacht erst richtig erkannt. Unzählige tote Orks, zum Teil verbrannt, und dazwischen immer wieder menschliche Krieger lagen überall auf dem Felde. Die Vorposten schienen in Takt zu sein und einige der Helden erkannten, dass diese wohl nun als Stützpunkt der Angreifer diente. Lia und Torga begaben sich auf eine Spionagemission. Lia in Gestalt einer Krähe und Torga watend/versteckend in den Eingeweiden und Leichenresten der Toten. Beim überfliegen der Befestigungen versuchte Lia die Gruppenstärke der Angreifer auszumachen und Torga erspähte Lücken in deren Verteidigung. So stellte Torgar fest, dass die Befestigungen durch den ersten Angriff sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurden und wohl kaum einen Gegenangriff standhalten würden. Als Lia so über die Befestigungen flog entdeckte sie im Gebirge 2 große Türme und flog auf sie drauf zu. Dort angekommen stellte sie fest, dass diese wie Totems aufgebaut waren. Im abstand von je 3m war eine neue Orkfigur aufgestellt in der Mitte befand sich eine Figur mit Flügeln die der ähnelte, welche die Helden zu Beginn der Schlacht in der Ferne erblickten. Am Ende der Totems befand sich ein großer Orkschädel und die Türme waren mit einer Art Brücke, die wohl zur Stabilisierung beider diente, verbunden. Nach diesen Türmen kam ein kleiner „Innenhof“ der zu einem großen Tor führte. Über dem Tor befand sich eine Tafel mit drakonischen Runen, die Lia jedoch nicht in der kurzen Zeit komplett entschlüsseln konnte. Während Lie diesen Ort erkundete fühlte sie sich in Abständen beobachtet und war der Meinung , dass eine der geflügelten Statuen sie beobachten würde. Auf ihren Rückflug bemerkte Lia, dass die Orks und die Trolle von den Ogern angeführt wurden und zum Teil auch gegen ihren Willen, was sich durch Peitschenhiebe vermuten ließ, dort „festgehalten“ wurden.

Nach den Erkundungen kehrten Lia und Torga zurück ins Lager und berichteten Musashi von Ihren Beobachtungen. Musashi fand dieses alles sehr Merkwürdig und beunruhigend. In alten Aufzeichnungen zeigte er Lia Zeichnungen von ähnlichen Gebäuden und erklärte der Gruppe den Hintergrund dieser Gebäude. Nebenbei gab er eine kleine Einführung in die Geschichte des Landes. Musashi wies später daruf hin, dass er sich aber nicht so genau mit diesen Geschichten auskenne und ließ nach den Chronisten rufen. Er teilte jedoch der Gruppe mit, dass man wohl einen Gegenschlag, um das Gelände wieder sicher zu machen, im Schutze der Nacht plante. Torgar, beflügelt von seinem Denken als großer Stratege, begab sich in das Generalszelt um dort den streitenden Generälen seine Taktik vorzuschlagen. Nachdem die Generäle seine Vorschläge anhörten fragten sie nach seinem Stand und mussten erkennen, dass Torga keine Erfahrung als ausgebildeter und spezialisierter Kämpfer besaß und wurde so auf seines Standes verwiesen, doch lieber das zu tun was er am besten könne. Sich unter seinesgleichen zu begeben um dort als Kleriker zu dienen und nicht sich als Stratege auszugeben.

Der Rest der Gruppe versuchte sich in dieser Zeit mittels Schlaf zu regenerieren. Am späten Nachmittag machte die Gruppe Bekanntschaft mit einem Menschen von magisch anziehender Ausstrahlungskraft, welcher sich als Dalrond Goldfuß, der Chronist vorstellte. Nach einer für die Gruppe ungewöhnlichen Begrüßung mit Musashi Erörterte Darlond der Gruppe noch einmal die Bedeutung dieser von Lia entdeckten Gebäude. In dieser Zeit liefen die Vorbereitungen auf die Gegenoffensive im Lager auf vollen hochtouren. Auch Musashi erkundete sich bei einigen Abenteurern über ihre Höhentauglichkeit und Sattelsicherheit und beschloss Kendra und Ofram als magische Unterstützung auf einen Flug mitzunehmen. Wie die Gruppe später erfuhr, ist Darlond ein Golddrache, der nun, da er anwesend ist im Kampf unterstützend eingreift.

Kurz nach Mitternacht begann der Gegenangriff. Nach anfänglichen Schwierigkeiten von Kendra den Drachen zu besteigen erhob sich dieser in einer so atemberaubenden Geschwindigkeit, so dass Ofram sein Bewusstsein verlor. Da Torgar es vorzieht eher zu laufen, begab er sich vorab zu Fuß in seine Stellung. In einer, für die Orks, Trolle und Oger, überaschenden Schlacht war diese auch bald für die Verteidiger von Borian schnell, dank der magischen Unterstützung Lias und Kendras, entschieden. Nach einer kurzen Pause zog die Gruppe mit Musashi und Darlond zu den erspähten Toren und analysierte diese. Darlond erklärte die Runen, dass sie zwar drakonischen Ursprunges seien aber eine andere Grammatik besitzen. Nach einer weile konnte Lia diese Auch übersetzen und die Gruppe erkannte, dass es sich um ein Rätsel zum öffnen der Tür handelt. Schließlich konnte die Gruppe das Rätsel Lösen und erblickt einen riesigen Raum mit 6 Säulen in der Mitte, wo sich Fackeln, die nicht magisch sind, befinden. Torgar konnte seinen Augen kaum trauen, dass es sich um gewöhnliche Fackeln handelt, da nach seiner Überlegung und Erfahrung diese ja nur eine begrenzte Brenndauer aufweisen. Der Raum ist in etwa 12eckig aufgebaut und an der Stirnseite befindet sich wieder eine große 2flüglige Metalltür, an den beiden Außenseiten gehen jeweils 2 weitere Eisentüren ab. Über der großen Tür befand sich eine Tafel, auf der nichts stand und die Gruppe kam zu den Entschluss, dass man wohl erst die anderen Türen, welche ebenfalls durch Rätsel verschlossen waren, öfnnen muss um diese Tür letztendlich zu öffnen.

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Coppy

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